Für Gleichheit bei den Beiträgen

Die Großverdiener in den Bank- und Konzernspitzen, die in letzter Zeit durch Fehlentscheidungen in Krisen geführt haben und damit für Tausende von Arbeitslosen verantwortlich sind, erhalten auch noch eine Belohnung in Form von niedrigeren Beiträgen.

Es würde schon reichen, dass alle Gehaltsgruppen 2,2 Prozent einzahlen, dann gäbe es kein Defizit mehr in der Arbeitslosenversicherung. Und es müssten keine menschenverachtenden Kürzungen mehr geplant werden. Deshalb fragen wir uns, wieso werden die im Luxus weiterhin belohnt und die Menschen, die arbeitslos wurden, bestraft? Wir nehmen das nicht hin und wehren uns gegen den Abbau bei der Arbeitslosenversicherung.

Aktuelles

RSS Politik Schweiz

Unterstützer

Abbau der Arbeitslosenversicherung

Unsere soziale Sicherheit ist unter Beschuss geraten. Nachdem seitens einiger Politiker zunächst ein Angriff auf die Pensionskassenrenten gestartet wurde, was am 7. März von Volksseite ganz klar verhindert wurde, steht jetzt die Arbeitslosenversicherung und die Rente der AHV zur Debatte.

Aus Spargründen möchte unsere politische Führung, dass wir 600 Millionen Franken mehr für die Arbeitslosenversicherung bezahlen, aber gleichzeitig 600 Millionen Franken weniger an Leistungen erhalten sollen. Die Erklärung ist: Es ist zu wenig Geld da. Erstaunlicherweise war vor noch nicht einmal zwei Jahren genug Geld da, um 68 Milliarden in eine marode private Bank zu pumpen, weil diese “systemrelevant” wäre. Die Menschen, die dagegen in der Krise arbeitslos wurden, die scheinen nicht “systemrelevant” zu sein.

Es ist unsäglich, was hier geschieht. Banken, die sich durch Misswirtschaft in eine Pleite gewirtschaftet haben, die muss man mit Milliarden stützen. Aber Menschen, die ohne ihr Verschulden ihre Stelle verloren haben, die sind nicht unterstützenswert? Denen muss man die Leistungen noch kürzen? Das wollen wir nicht hinnehmen.