Benachteiligung für Frauen

Mütter, die wegen ihrer Familie ihre Berufstätigkeit unterbrechen und einige Zeit zu Hause bleiben, erfahren auch Nachteile. Es ist oft schwer, nach Jahren einen beruflichen Wiedereinstieg zu schaffen. Und durch eine Scheidung oder den Tod des Partners geraten viele Frauen in finanzielle Schwierigkeiten.

Diese spezielle Situation der Frauen wird durch die neue Gesetzesvorlage nicht berücksichtigt. Im Gegenteil. Verwitwete oder frisch geschiedene Arbeitssuchende, die einen Wiedereinstieg in ihren Beruf planen, erhalten statt einem Jahr nur noch vier Monate lang Arbeislosengeld. Das Gleiche gilt für Personen, die nach längerer Krankheit wieder arbeiten können.

Aktuelles

RSS Politik Schweiz

Unterstützer

Abbau der Arbeitslosenversicherung

Unsere soziale Sicherheit ist unter Beschuss geraten. Nachdem seitens einiger Politiker zunächst ein Angriff auf die Pensionskassenrenten gestartet wurde, was am 7. März von Volksseite ganz klar verhindert wurde, steht jetzt die Arbeitslosenversicherung und die Rente der AHV zur Debatte.

Aus Spargründen möchte unsere politische Führung, dass wir 600 Millionen Franken mehr für die Arbeitslosenversicherung bezahlen, aber gleichzeitig 600 Millionen Franken weniger an Leistungen erhalten sollen. Die Erklärung ist: Es ist zu wenig Geld da. Erstaunlicherweise war vor noch nicht einmal zwei Jahren genug Geld da, um 68 Milliarden in eine marode private Bank zu pumpen, weil diese “systemrelevant” wäre. Die Menschen, die dagegen in der Krise arbeitslos wurden, die scheinen nicht “systemrelevant” zu sein.

Es ist unsäglich, was hier geschieht. Banken, die sich durch Misswirtschaft in eine Pleite gewirtschaftet haben, die muss man mit Milliarden stützen. Aber Menschen, die ohne ihr Verschulden ihre Stelle verloren haben, die sind nicht unterstützenswert? Denen muss man die Leistungen noch kürzen? Das wollen wir nicht hinnehmen.